Israel und seine Bewohnerinnen und Bewohner stehen im Visier des
antisemitischen Regimes in Teheran. Die iranische Atombombe hat
nur den einen Zweck: sie soll Israel, das "zionistische Gebilde",
von der Landkarte fegen.
Ja, Israel ist nicht zuletzt Staat gewordene Konsequenz aus dem
Holocaust. Eine Konsequenz der durch die Deutschen ins Werk gesetzten
und mit zahlreichen Unterstützern aus fast allen Ländern
Europas umgesetzten Vernichtung der europäischen Juden! 62
Jahre nach der Befreiung von Auschwitz rückt der Iran die Leugnung
des Holocaust ins Zentrum seiner Politik. Die Leugnung des Holocaust
impliziert immer die Drohung der Vernichtung gegen die Juden. Im
Falle Iran bedeutet sie vor dem Hintergrund des Atomprogramms die
Ankündigung eines zweiten Holocaust seitens eines Staates,
der nicht nur entschlossen ist, diese Drohung umzusetzen, sondern
akut dabei ist, sich in die Möglichkeit zu versetzen.
Weder die Leugnung des Holocaust noch die Vernichtungsdrohung gegen
Israel sind dabei neue Züge der iranischen Politik; neu ist
nur, dass der Iran heute nur wenige Jahre vor der Verfügung
über die Atombombe steht. Will er den Judenstaat vernichten,
braucht er neben den offenen auch die heimlichen Unterstützer,
die bereit sind, Israel aufzugeben, sei es in dem naiven Glauben,
durch Zugeständnisse die eigene Haut vor der islamischen Barbarei
zu retten, sei es aus dem versteckten Wunsch, mit Israel zugleich
die Erinnerung an die deutschen Verbrechen im Herzen Europas auszulöschen.
Die Leugnung des Holocaust durch das iranische Regime ist nicht
nur der Versuch, die Welt endgültig von Israel loszulösen.
Sie ist selbst Bestandteil des Antisemitismus, der den islamischen
Hass gegen Israel und die Juden als Personifizierung der westlichen
Moderne antreibt. Israel ist in den Augen der iranischen Machthaber
ein Teil einer jüdischen Weltverschwörung, die den Holocaust
erfunden habe, um die Muslime durch die Gründung eines jüdischen
Staates auf "islamischem Boden" zu beleidigen und zu unterdrücken.
Darin offenbart sich die moslemische pathische Projektion, den Hass
auf die Moderne, aggressiv und eliminatorisch nach Außen zu
tragen - in den antisemitischen Pogromen selbstmörderischer
Vernichtungsattentate und in der Ankündigung, den jüdischen
Staat endgültig auszulöschen.
Die Vernichtungsdrohung gegen Israel ist keine bloße Rhetorik
und auch nicht die Meinung eines Verrückten, von dem keine
Konsequenzen zu erwarten sind. Der Iran hat Israel längst den
Krieg erklärt. Über die Hisbollah im Libanon hat der Iran
Israel im Sommer 2006 bereits einen Krieg aufgezwungen, der militärisch
durch wahllose und willkürliche Angriffe auf die israelische
Zivilbevölkerung und moralisch durch die Verurteilung des israelischen
Rechts, ja der Notwendigkeit seiner Selbstverteidigung mit Hilfe
der antijüdischen Diskussionsgremien der Vereinten Nationen
geführt wurde. Der Iran unterstützt längst aktiv
den weltweiten Dschihad, der die islamische Weltherrschaft herbeiführen
soll.
Trotz mutiger Proteste gibt es im Iran kaum eine Opposition, die
diesen Plänen wirksam entgegen treten kann. Grund dafür
scheinen nicht nur die terroristische Unterdrückung nach Innen
und die totale Durchdringung der iranischen Gesellschaft durch den
religiösen, fundamentalistischen Staat zu sein. Alles, was
in westlichen Medien zur Opposition gegen Ahmadinedjads Schergen
stilisiert wird, ist bloß die gemäßigte Version
desselben antisemitischen Kampfes. Es kann keinen Dialog und keine
Verhandlung mit denjenigen geben, deren erklärtes Ziel es ist,
Israel auszulöschen. Es kann keine Verständigung mit denjenigen
geben, die noch immer dem antisemitischen Revolutionsführer
Khomeini folgen. Eine Opposition gegen das religiös-faschistische
Regime in Teheran muss anerkennen, dass der Kampf gegen sexuelle
Unterdrückung, für die Gleichberechtigung von Männern
und Frauen, gegen die Diskriminierung, Verschleppung und Ermordung
von Homosexuellen, gegen den religiösen Terror nur konsequent
und letztlich erfolgreich sein kann, wenn er die Kritik und Bekämpfung
des islamischen Antisemitismus mit einschließt.
Wer heute dafür eintritt, den Iran mit windelweichen Sanktionen,
fortdauernden Zugeständnissen und uneingeschränkten Dialogangeboten
von seinen mörderischen Plänen abzubringen, der opfert
Israel sehenden Auges dem islamischen Terror. Das weltweite Einverständnis
mit der islamischen Zivilisationsfeindschaft ist längst schon
kein heimliches mehr. Wer den sog. "Nahostkonflikt" als
den Urgrund des weltweiten Terrorkrieges ansieht, hat die Vernichtungsideologie
schon nachvollzogen, indem er die Juden Israels zum Grundübel
erklärt. Dieses Einverständnis ist es, das den global
agierenden Dschihadisten erlaubt, in aller Ruhe und vor den Augen
der Welt die Vernichtung Israels zu propagieren und vorzubereiten.
Wer nun die Verbündung mit den islamischen Antisemiten sucht,
um so einen Frieden zu erhalten, der die Auslöschung des jüdischen
Staates durch die iranische Bombe billigend in Kauf nimmt, der will
keinen Frieden, sondern unterstützt Krieg und Vernichtung.
Die Welt ist dabei, Israel absichtsvoll in die Situation zu bringen,
in der es zu seiner notwendigen Verteidigung das iranische Vernichtungspotential
selbst mit allen Mitteln zerstören muss, ohne dass die Sicherheit
besteht, dass dies auch gelänge. Diese Welt ist eine Welt,
in der der Holocaust geschehen ist, die ihn geduldet und dazu geschwiegen
hat und erst viel zu spät gegen das Verbrechen eingeschritten
ist. Wäre etwas dran an der Beteuerung, die Welt hätte
Konsequenzen gezogen daraus, dass sie tatenlos zugesehen hat
wie Hitler und die Deutschen die Vernichtung des europäischen
Judentums propagierten, planten und umsetzten, dann müsste
sie heute ihre vordringliche Aufgabe darin erkennen, die iranische
Bombe zu verhindern und Israel vor der Vernichtung zu bewahren,
anstatt den jüdischen Staat im Stich zu lassen. Europa, das
sich brüstet, seine neue Identität aus der Lehre des Holocaust
gewonnen zu haben, müsste zuförderst aufstehen und erklären,
mit allen denkbaren Mitteln gegen den Iran und seine Pläne
vorzugehen. Der erzwungene Regimewechsel im Iran ist erst die Voraussetzung
für weiteres.
Heute muss alles daran gesetzt werden, den Iran und all jene, die
ihn unterstützen, zu isolieren und notfalls mit allen Mitteln
von dem Plan abzubringen, die nukleare Auslöschung Israels
zu realisieren. Jede Nachsicht gegenüber dem Iran bedeutet
die aktive Teilhabe an der Planung und Durchführung der Zerstörung
des jüdischen Staates und der Ermordung seiner Bevölkerung.
Jeder und jede, die es irgendwie ernst meint mit dem Bekenntnis,
aus dem Holocaust Konsequenzen gezogen zu haben, muss heute aufstehen
und die Welt dazu bringen zu handeln, bevor es zu spät ist.
Jeder und jede, für die der kategorische Imperativ, die Welt
so einzurichten, dass Auschwitz sich nicht wiederhole, nichts ähnliches
geschehe, keine leere Phrase ist, ist heute aufgerufen unter Einsatz
aller Mittel, das iranische Regime davon abzubringen, seine Pläne
umzusetzen.
GEGEN HOLOCAUST-LEUGNUNG UND ISLAMISCHEN ANTISEMITISMUS!
STOPPT DEN IRANISCHEN KRIEG GEGEN ISRAEL - ENTSCHIEDEN UND MIT
ALLEN MITTELN!
Berlin, 27. Januar 2007
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